Interview mit EVIDENCE OF FEAR

evidenceOFfearEA-Music stellt euch hier eine Metal-Band aus Düren vor :

Evidence of Fear

EVIDENCE OF FEAR ist das Musikgewordene Ergebnis dessen was passiert, wenn diese 5 Mann zusammen Musik machen. Ob man das jetzt Tomaten-Core oder Blablablubb-Metal nennt ist ihnen ehrlich gesagt, vollkommen Scheissegal.

Wenn ihr eine Vorstellung haben wollt: Hört ihre CDs und kommt zu ihren Shows. Macht euch selber eine Vorstellung. Ladet euch die Platten. Kopiert sie, verteilt sie an eure Freunde.

Werdet Teil einer Idee.

"Der Idee das Schubladen nerven und Musik das ist was uns Einen und nicht auseinander treiben sollte."

Bisher über 100 Shows Deutschland & Benelux.

Bühne geteilt mit: War From A Harlots Mouth, Maroon, Motorjesus, Koroded, NME.Mine, Undertow, End of Green, Cataract, Redrum inc., The Ebenezer Scrooge Complex etc.

Shows auf dem u.a auf dem Euroblast, Erftrock, KSE Festival u.v.m.

Musikrichtig: Irgendwie Metal
David: Vocals ; Dirk: Bass ; Michael: Drums ; Sascha: Guitar ; Sebastian: Guitar

EA-Music traf die Band zu einem Interview:

1. Woher kommt der Bandname?
David: Aaaalso: Ich bin Sänger, neudeutsch heißt das, habe ich mir sagen lassen, Shouter, bei Evidence Of Fear. Uns gibt es seit 2002 oder 2003. Angefangen haben wir als Downfall. Das stellte sich jedoch ziemlich fix als absolute Schnapsidee heraus, da ungefähr 10.000 Bands auf der Welt Downfall heißen. Nach dem üblichen langem Bandnamenbingo warf irgendwann jemand Evidence Of Fear in den Raum und damit konnten alle super leben. Wir
haben einfach mit Wörtern jongliert die wir bei anderen Bands geil fanden. Evidence war damals von mir weil ich den Faith No More Song so geil finde. War aber nur einer von vielen Sachen die ich auf meinem Zettel stehen hatte. Michael, unser Drummer, fand u.a. das Wort Fear ganz und gar toll da er ein irrer Fear Factory Fan ist.

2. Wie hat die Band sich gefunden?
Olli: Wie David schon sagte, gibt es uns seit 2002/03. Wobei der eigentliche Gründungskern nur noch aus David und Michael besteht. Unser Mann für die dicken Saiten, der Dirk, ist als „ex“ DAWN AD Frontmann 2009 hinzugestoßen. Der Basti fand, nach Besetzungsänderungen an der zweiten Axt, den Weg vor 2 Jahren zu uns. Ach ja und ich selber bin 2007 auch als Axtmann dazu gestoßen. Wir alle haben unsere Geschichten und Vorerfahrungen als Musiker, wovon wir profitieren und was wir nun bei EOF vereinen.

3. Warum ausgerechnet dieser Musikstil?
Olli: Watt is datt denn für ne Frage? (lacht) METAL halt! Da gibt es keine Alternative für mich. David würde jetzt harte evidenceOFear1Gitarrenmusik sagen, um dem Schubladendenken aus dem Weg zu gehen. Ist für mich aber Jacke wie Hose.
David: Das ist Zufall. Wir machen einfach die Musik die dabei rumkommt wenn wir 5 zusammen Musik machen. Das einzige was wir von Anfang an wussten ist dass es harte Gitarrenmusik wird. Wir waren ja vorher alle schon in Metalbands. Wir haben das aber niemals gesteuert oder bewusst in eine bestimmte Richtung gelenkt. Wir haben alle unsere Einflüsse und wollen die ja auch in die Band einbringen.

4. Muss man ein 'böses' Image dafür haben?
Olli: Hell Yeah, sind wir nicht alle ein bisschen böse…? (lacht) Ich glaube wir haben alles andere als ein böses Image. Schau Dir doch nur unser Bandfoto an, da sollte eigentlich schnell klar werden, dass wir das Ganze eher mit einer Prise Ironie und viel Spaß angehen. Nach Außen hin servieren wir unsere Musik fein verpackt und natürlich mit einer gewissen
Ernsthaftigkeit. Auf der Bühne wird es schnell emotional und wir mögen es brutal! Also mit brutal meine ich nicht dieses komische Kung-Fu-Zeugs und so (lacht). Nee, ich will abmoshen, Spaß haben und mit dem Publikum abfeiern.
Ich denke aber, der David wird Dir da als Texter bestimmt auch noch was zu seinen Botschaften bzw. unserem vielleicht bösem Image sagen können.
David: Die Kurzfassung zur Frage „braucht man ein böses Image“ wäre: Natürlich nicht. Ganz so einfach ist es natürlich dann doch nicht. Für eine Band wie Behemoth ist ein entsprechend „böses“ Image natürlich elementar wichtig. Wenn ich mal so frei sein darf und das satanistische Image von einer Band wie Behemoth mit „böse“ gleichsetzen darf. Auch wenn
es mit Sicherheit nicht „böse“ im biblischen Sinne des Wortes ist. Die covern live sogar die Ramones und Turbonegro. Wenn die Ironie nicht verstanden haben, dann weiß ich es auch nicht.
Das was wir als Image versuchen zu transportieren ist freilich etwas gänzlich anderes. Wir sind ein ziemlich lustiger Haufen sind haben per Zufall eine Vorliebe für Metal. Wir nehmen uns selber in keinster Weise ernst, die Musik die wir lieben jedoch natürlich sehr. Böse ist daran aber nix. Im Gegenteil. Böse würde ich auch mit freudlos assoziieren. Der Tag an dem ich keinen Spass mehr habe an dem was ich hier tue ist der letzte Tag an dem ich in dieser Band sein werde. Wäre auch traurig an seinem Hobby keinen Spaß zu haben. Natürlich geht es auf und vor der Bühne bei unseren Konzerten recht heftig zur Sache, aber das gehört zum Spaß dazu. Schon mal ein Ruby Spiel gesehen? Die schonen sich auch nicht und haben Freude dabei. Oder noch anders: Wir versuchen gar kein Image zu transportieren sondern geben uns einfach ganz und gar so wie wir sind.

5. Wenn ihr Tiere wärt, was für ein Tier würdet ihr wählen und warum?
Olli: Wie jetzt? Ich dachte das ist klar und wir sind alle Wildschweine. Nee warte, oder wilde Schweine? Nee, oder Schweine die wildgeworden durchs Weltall irren, ähm auf der Bühne abmoshen (lacht) Ach keine Ahnung. Ich weiß nicht warum, aber ich finde ja diese winzigen, flinken, kleinen, bunten und hübschen Kolibris sehr toll. Die machen immer so gute Laune, wenn man sie beobachtet. (lacht) Aber es gibt derzeit ein Tier, welches sich wie ein roter Faden durch die EOF Ära zieht: der Rabe!
David: Narf, was ist das denn für eine Frage? Bin doch mit meinem Leben als Mensch schon ziemlich ausgelastet. Da ich ziemlichen Wert auf intelligentes und selbstbestimmtes Leben lege würde es wohl wieder der Mensch sein. Ich hoffe die Antwort so zulässig, Menschen sind ja auch Säugetiere.

SONY DSC6. Was unterscheidet euch von anderen Bands?
Olli: Ich glaube wir dürfen mittlerweile wirklich behaupten, dass wir echt gute Musik abliefern. Da stecken viele Jahre Erfahrungen hinter. Und wir sind wirklich ein netter und pflegeleichter Haufen.
Was mich leider immer mehr traurig macht ist die Tatsache, dass die gesamte Musikwelt da draußen für uns Hobby Musiker immer weniger Platz lässt. Es steckt viel Herzblut und Geld in dieser „Maschinerie Band“! Klar, natürlich ist es in erster Linie ein Hobby. Aber wir wollen damit auch gerne auf die Bühne, um das Hobby zu vollenden. Und das ist einer der Knackpunkte. Es wird für uns Amateure immer schwieriger. Die Angebote sinken gegen null! „Pay to Play“ sollte ein Begriff sein, oder? Ich soll also als Künstler dafür bezahlen, dass ich auf irgendeiner kleinen Bühne spielen darf, ich viele Kilometer hin fahre und dazu nicht selten 8-10 Stunden für drauf gehen? Das mache ich alles sehr gerne „ohne“ noch dafür zahlen zu müssen. Aber das war ja eigentlich nicht die Frage (lach). Was meinst Du David?
David: Was uns von anderen Bands unterscheidet? Erst mal nix. Wir machen das was wir machen schon sehr lange und wissen, glaube ich, ganz gut was wir mit uns machen lassen wollen und was nicht. Aber es gibt sooo viele unglaublich gute Bands da draußen, die sich auch alle den Arsch aufreißen und geile Mucke machen. Natürlich liebe ich meine Band ganz
besonders, aber es gibt wirklich jede Menge tolle Musik. Ob Metal oder nicht. Ich will da gar nicht besser oder schlechter sein. Uns verbindet doch alle die Liebe zur Musik.

7. Was sind eure nächsten Ziele?
David: Ne neue Platte. Die wird, wenn alles glatt läuft, noch 2014 erscheinen. Und auf das Material sind wir alle sehr, sehr, sehr stolz. Wir freuen uns schon drauf es mit euch, den Friends of Fear, teilen zu dürfen.
Aufgrund der Aufnahmen sind wir gerade nicht soo viel unterwegs. Beziehungsweise da wir alle berufstätig sind müssen wir unsere Zeit eben so nutzen wie es geht. Und da können wir uns gerade nicht so um das beschaffen von Gigs kümmern wie wir das gerne würden. Aber wenn ihr was für uns habt: Wir kommen! Versprochen! Solange man uns nicht dafür zahlen lässt sind wir dabei. (lacht)
Olli: Auch werden wir im Oktober dieses Jahres zum ersten Mal das „FRIENDS OF FEAR Festival“ steigen lassen. Das wird ne geile Party! Aber dazu später mal mehr auf unseren Online-Portalen.
Ach ja, für alle Infos und News könnt ihr uns gerne bei Facebook besuchen: www.facebook.com/evidenceoffear

Und wenn wir euch gefallen sogar ein Like hinterlassen.

Ja, und wir besitzen sogar eine ständig gepflegte echte Homepage: www.evidenceoffear.com

Dort könnt ihr euch unser Merch, Videos und Fotos anschauen.
Und das Beste: kostenlos Musik von uns runterladen! Und ganz wichtig: Die Musik dann ohne Angst vor Urheberrechten auf der ganzen Welt verteilen.

EA-Music bedankt sich für das Interview und wünscht euch viel Erfolg und zum Abschluß gibt es hier noch ein Video von der Band  🙂

 

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